25 Jahre JOHANNES-LANDENBERGER-Förderzentrum in Weimar – am 2. April 2026 wurde das Jubiläum gefeiert. Die evangelische Förderschule begleitet rund 120 Schülerinnen und Schüler ganzheitlich auf ihrem Weg.
Das JOHANNES-LANDENBERGER-Förderzentrum in Weimar blickt im Jahr 2026 auf ein besonderes Jubiläum: Seit 25 Jahren lernen, arbeiten und leben Schülerinnen und Schüler sowie Mitarbeitende im heutigen Schulgebäude in der Schubertstraße gemeinsam unter einem Dach.
Die Geschichte dieser evangelischen Schule reicht jedoch weiter zurück. Vor der Zusammenführung im Jahr 2001 waren drei eigenständige Schulteile in Weimar, Apolda und Egendorf angesiedelt. Mit dem Neubau entstand nicht nur ein gemeinsamer Lernort, sondern auch eine neue Qualität schulischer Arbeit. Das Gebäude wurde nach seiner Fertigstellung mit einem Architekturpreis ausgezeichnet und gilt bis heute als beispielhaft für eine moderne und inklusive Lernumgebung.
Als Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung bietet das Förderzentrum rund 120 Schülerinnen und Schülern einen Ort, an dem individuelle Förderung, Lebenspraxis und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen. Dabei verfolgt die Schule das Ziel, junge Menschen auf ein möglichst selbstständiges Leben vorzubereiten und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu stärken.
Das Schulgebäude selbst trägt maßgeblich zu diesem Anspruch bei. Helle, freundliche Räume, eine großzügige Lehrküche, Fachräume wie Werk- und Tonraum sowie ein Bewegungsraum mit bodengleichem Airtramp schaffen vielfältige Lern- und Erfahrungsräume. Ein schuleigenes Therapiebecken ermöglicht regelmäßige Schwimmtherapie, ergänzt durch logopädische und physiotherapeutische Angebote direkt vor Ort. Zwei Fahrstühle sorgen für eine barrierefreie und selbstständige Bewegung im gesamten Haus.
„Unsere Schule ist weit mehr als ein Lernort. Sie ist ein Lebensraum, in dem sich Kinder und Jugendliche angenommen fühlen und in ihrem eigenen Tempo entwickeln können“, heißt es aus dem Kollegium. Die multiprofessionellen Teams aus Förderpädagoginnen, sonderpädagogischen sowie medizinischen Fachkräften arbeiten dabei eng zusammen und gestalten einen Schulalltag, der sowohl strukturiert als auch individuell ausgerichtet ist.
Das gute Miteinander spielt eine zentrale Rolle. Unterstützt durch den engagierten Schulförderverein „Für Euch“ e. V. entstehen zahlreiche Projekte, Feste und Freizeitangebote, die das Schulleben bereichern und Gemeinschaft erlebbar machen.
Das 25-jährige Jubiläum wurde am 2. April 2026 im Rahmen der Projektwoche der Schule gefeiert. Der Festtag begann mit einer Andacht mit Rektor Ramón Seliger. Ein Höhepunkt war die Aufführung eines Theaterstücks der Unterstufe, das die Entwicklung der Schule von ihren Anfängen bis heute auf kreative Weise darstellte. Ergänzt wurde das Programm durch einen Festakt mit Redebeiträgen der Schulleitung und des Trägers Michaelisstift Gefell sowie durch Begegnungen mit ehemaligen Mitarbeitenden, Wegbegleitern und Unterstützern der Schule.
„Viele Kolleginnen und Kollegen arbeiten sehr gern hier, weil sie die Schule als wertschätzenden und inspirierenden Arbeitsplatz erleben“, beschreibt Schulleiterin Andrea König die besondere Atmosphäre. „Das JOHANNES-LANDENBERGER-Förderzentrum ist für viele zu einem zweiten Zuhause geworden.“
Mit dem Jubiläum wird nicht nur auf die vergangenen 25 Jahre zurückgeblickt, sondern auch ein Ausblick gewagt: auf eine Schule, die sich weiterhin entwickelt, neue Wege geht und dabei ihrem zentralen Anspruch treu bleibt – jedem einzelnen Menschen gerecht zu werden.
Kontakt: JOHANNES-LANDENBERGER-Förderzentrum Weimar
Schulleiterin Andrea König
Telefon: 03643 24106701
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