Mit dem Ziel über die Erfahrungen der Menschen im Altenburger Land rund um die Gesundheitsversorgung zu sprechen waren Katrin Köhler und Bettina Dröse-Schmidt von unserer Kirchenkreissozialarbeit zu Gast bei Gesundheitsministerin Katharina Schenk im Thüringer Gesundheitsministerium. Oberkirchenrat Christoph Stolte und Gudrun Dreßel vom Diakonischen Werk Mitteldeutschland unterstützten sie dabei.
Seit Jahren setzt sich unsere Kirchenkreissozialarbeit für eine Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung im Landkreis Altenburger Land ein. Denn mangelnde ärztliche Versorgung hat nicht nur gesundheitliche, sondern auch soziale Folgen für die Menschen vor Ort.
So werden zum Beispiel Kinder nicht in die Kita aufgenommen, weil die ärztliche Untersuchung nicht rechtzeitig vorliegt. Menschen verlieren ihren Job, weil sie im Krankheitsfall keinen Krankenschein vorlegen können. Von Situationen wie diesen wird dem Team unserer Kirchenkreissozialarbeit im Altenburger Land zunehmend bei der täglichen Arbeit berichtet.
Gemeinsam mit anderen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern im Landkreis hat die Kirchenkreissozialarbeit eine Problemanzeige erarbeitet und sich an das Diakonische Werk Mitteldeutschland gewandt. Da diese Herausforderungen Menschen aus mehreren Landkreisen betreffen, wurde das Anliegen besonders unterstützt.
Das Team aus dem Altenburger Land konnte im Gespräch mit der Gesundheitsministerin von den konkreten Problemen der Menschen vor Ort berichten und mit ihr über Lösungsansätze sprechen – von kurzfristiger Entlastung der Ärztinnen und Ärzte bis hin zu einer höheren Durchlässigkeit des Gesundheitssystems.
