„Siehe, ich mache alles neu“, unter dem Motto der Jahreslosung feierten am 6. Juni viele hunderte Gäste das 98. Jahresfest der Evangelischen Stiftung Christopherushof in Altengesees – ein fröhlicher Nachmittag mit Gottesdienst, kreativ gestaltetem Anspiel und vielen Attraktionen für große und kleine Gäste.
Am Samstag wurde in Altengesees das 98. Jahresfest der Evangelischen Stiftung Christopherushof gefeiert. Hunderte Besucher aus ganz Thüringen waren gekommen, um Gemeinschaft zu erleben und einen unbeschwerten Tag zu verbringen.
Den Auftakt markierte ein Gottesdienst unter freiem Himmel auf dem festlich geschmückten Hof, begleitet vom Posaunenchor Friesau-Zoppoten und unserem Werkstattchor. Dr. Klaus Scholtissek, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Stiftung Christopherushof, begrüßte traditionell die vielen Gäste. Rektor Ramón Seliger leitete den Gottesdienst und Beschäftigte zeigten in einem Anspiel auf kreative Weise, dass auch aus Scherben Gutes, aus Altem Neues entstehen kann und jeder Mensch einen unauslöschlichen Wert, eine unteilbare Würde hat.
Diesen Gedanken griff Henrich Herbst auf: Der Weimar Superintendent i.R. und Vorsitzende der Aufsichtsgremien der Diakoniestiftung Thüringen ist dem Ort und den Einrichtungen seit Jahren eng verbunden. Er erinnerte an den Heiligen Christopherus, dem die Evangelische Stiftung ihren Namen verdankt: Christopherus hat Menschen über einen gefährlichen Fluss getragen und ist dabei selbst auch beschenkt worden. Genau das geschehe täglich in Altengesees – mit Nächstenliebe, Sorgfalt und immer neuen Ideen. Für dieses Engagement dankte er besonders Bettina Schmidt, Geschäftsbereichsleiterin Eingliederungshilfen/ Integrationsmanagement, und allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in Altengesees.
Von Landrat Christian Herrgott und Remptendorfs Bürgermeister Tino König hörten die Festgäste Grußworte von Lokalpolitikern, die selbst auch immer wieder neue Ideen suchen und diese unkonventionell umsetzen wollen. Sie dankten für das wunderbare Fest und die herausragende diakonische Arbeit.
Kaum waren die letzten Töne der Posaunen verklungen, nahm das Festgeschehen richtig Fahrt auf. Während einige Besucher die Eindrücke des Gottesdienstes bei Kaffee und Kuchen nachwirken ließen, zog es andere direkt zu den zahlreichen Angeboten auf dem weitläufigen Gelände. Ein Höhepunkt war die Einweihung einer großen, kunterbunten Schaukel auf der Sport- und Spielwiese zwischen Wohnhaus und Hofladen. Die Schaukel wurde in der Tischlerei von Frank Müller und seinem Team gebaut, bietet Platz für mindestens vier Personen und kann ab sofort von Gästen, den Bewohnern und Beschäftigten genutzt werden.
Besonders beliebt sind seit Jahren die Motorradrundfahrten der Christlichen Biker. Vor dem Wohnhaus Bergblick starteten die Maschinen zu den Touren und drehten stundenlang ihre Runden. Andere Besucher versuchten sich beim Körbchen flechten, bemalten Baumscheiben oder gestalteten Figuren aus Draht. Die Fotobox sorgte für bleibende Erinnerungen. Werkstattführungen mit Franziska Liesker, Stimmungsmusik vom Duo Doppelklang, Spiel- und Spaßangebote, Infostände und das Glücksrad rundeten das Angebot ab. Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: Eis, Kuchen, Christo-Fladen, Detscher und viele weitere Leckereien sorgten für Genuss und gesellige Begegnungen.
Wir danken allen Gästen, Helferinnen und Helfern, Mitarbeitenden sowie den vielen Unterstützenden, die dieses Fest möglich gemacht haben.
Gemeinsam haben wir einen wunderbaren Tag erlebt, der einmal mehr gezeigt hat, was den Christopherushof ausmacht: Gemeinschaft, Vielfalt und gelebte Teilhabe.
Eindrücke vom Jahresfest 2026
































