Es ist zu einer Tradition geworden, dass Mädchen und Jungen aus Familien, die die ergänzende Lebensmittelabgabe der TAFEL WEIMAR nutzen, zum Schulanfang eine liebevoll gestaltete und prall gefüllte Zuckertüte erhalten. In diesem Jahr konnte 15 Kindern diese Freude bereitet werden. Wir danken Bärbel Schinner für die Unterstützung.
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Bunt, groß und prall gefüllt standen sie bereit: 15 ganz persönliche Zuckertüten warteten am Freitag vor der Schuleinführung bei der WEIMARER TAFEL auf ihre neuen Besitzer. Beim traditionellen Zuckertütenfest durften sich 15 künftige Schulanfänger über ihre eigene, liebevoll gestaltete Schultüte freuen und damit schon einmal ein kleines bisschen Schulluft schnuppern.
Zwischen Prinzessinnen, Fußballhelden, Spiderman, Schmetterlingen und vielen bunten Verzierungen war kaum eine Zuckertüte wie die andere. Gefüllt waren sie mit Süßem, kleinen Überraschungen und Nützlichem für den bevorstehenden Schulstart. Möglich gemacht wurde dies auch in diesem Jahr durch die langjährige Unterstützung des Autohauses Schinner. Besonders Bärbel Schinner begleitet das Zuckertütenfest seit vielen Jahren mit großem Engagement und sorgt mit dafür, dass die Schulanfänger ihre ganz persönliche Zuckertüte in den Händen halten können.
Die Mädchen und Jungen kommen aus Familien, die die ergänzende Lebensmittelabgabe der Weimarer Tafel nutzen. Auch Kinder aus Familien mit Fluchterfahrung waren beim Zuckertütenfest dabei. Für sie alle soll der Schulanfang ein besonderer Tag sein, unabhängig davon, wie groß oder klein die finanziellen Möglichkeiten ihrer Familien sind.
Unter dem schattigen Zuckertütenbaum auf der Wiese am Sozialkaufhaus wurden die farbenfrohen Tüten schließlich an die Kinder übergeben. Die Freude darüber war mindestens so groß wie manche Zuckertüte selbst.
Das Zuckertütenfest gehört zum Angebot von „Tafel plus“ der WEIMARER TAFEL. Das Beratungs- und Unterstützungsprojekt begleitet Menschen in schwierigen Lebenssituationen und richtet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche. Neben individueller Unterstützung gehören unter anderem Lernangebote, Begegnung, Austausch sowie Bildungs- und Vernetzungsarbeit dazu.
Da „Tafel plus“ zum überwiegenden Teil durch Spenden finanziert wird, ist das Projekt auf Unterstützerinnen und Unterstützer angewiesen. Die Spenden tragen dazu bei, die pädagogische Arbeit zu ermöglichen und kommen damit unmittelbar den Kindern und ihren Familien zugute.