Diakoniestiftung Thüringen
Gesellschafterstiftungen
Die Diakoniestiftung Thüringen ist in vier Gesellschafterstiftungen verankert:
Die Evangelische Stiftung Christopherushof, das Michaelisstift Gefell, die Stiftung Sophienhaus Weimar und die Ev.-Luth Diakonissenhaus-Stiftung Eisenach. Auf dieser Seite stellen wir diese Stiftungen vor – gemeinsam mit ihren jeweiligen Organen und den Personen, die Verantwortung tragen.
Evangelische Stiftung Christopherushof
Die Evangelische Stiftung Christopherushof ist eine kirchliche Stiftung mit dem ursprünglichen Sitz Altengesees. Die 1928 zur Unterstützung für Menschen mit Behinderung gegründete Stiftung, kümmert sich nicht mehr nur um Menschen mit Behinderungen, sondern auch um Alte und Hilfebedürftige, und das thüringenweit.
Die Evangelische Stiftung Christopherushof ist Gesellschafterin der Diakoniestiftung Thüringen. Die Stiftung ist Trägerin der Fürstin-Anna-Luisen-Schule in Bad Blankenburg.
Jährlich feiern wir mit Beschäftigten, Bewohnern, Mitarbeitenden, Freunden, Angehörigen, Geschäftspartnern und Spendern das Jahresfest der Evangelischen Stiftung Christopherushof in Altengesess.
Vorstand
Assistenz Vorstand
Stiftungsrat
Der Stiftungsrat besteht aus sieben bis zehn ehrenamtlich tätigen Mitgliedern, die nicht im Dienst der Ev. Stiftung Christopherushof stehen.
Henrich Herbst (Vorsitzender)
Superintendent i.R.
Markus Enders (Stell. Vorsitzender)
Bankfachwirt
Ralf-Peter Fuchs
Superintendent des Kirchenkreises Eisenach-Gerstungen
Rosmarie Grunert
Leiterin Ev. Krankenpflegeschule am SHK Weimar
Dr. Constance Hartung
Superintendentin des Kirchenkreises Weimar-Apolda
Ulrike Köppel
Geschäftsführerin der Weimar GmbH
Hardy Rylke
Geschäftsführender Pfarrer der Kirchgemeinde Weimar
Georg Schaudt
Rechtsanwalt
Dr. Friederike Spengler
Regionalbischöfin des Propsteisprengels Gera-Weimar
Michael Wegner
Superintendent des Kirchenkreises Rudolstadt-Saalfeld
Geschichtliches
Die Evangelische Stiftung Christopherushof ist eine kirchliche Stiftung mit dem ursprünglichen Sitz in Altengesees.
Sie verweist auf eine über 150-jährige Geschichte, hervorgegangen aus dem 1862 gegründeten Verein zur Rettung sittlich gefährdeter Kinder im Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Sie wurde 1928 in eine Stiftung umgewandelt und engagiert sich seitdem für Menschen mit Behinderungen. 1998 verschmolzen die Stiftungen Johanneshof Quittelsdorf und Anna-Luisen-Stift Bad Blankenburg mit der Evangelischen Stiftung Christopherushof. Das Zusammengehen dient der Bündelung der Kräfte und dem verbesserten Einsatz für Menschen mit Behinderungen. Die Evangelische Stiftung Christopherushof ist Trägerin der Fürstin-Anna-Luisen-Schule Bad Blankenburg.
Die Stiftung Johanneshof Quittelsdorf wurde 1893 als Stiftung für Hilfsbedürftige gegründet. In der kleinen Gemeinde entstanden Wohn- und Wirtschaftsgebäude mit Parkanlagen für geistig behinderte Menschen. Das Haupthaus des Pflegeheimes gehört zu den ältesten urkundlich nachweisbaren Gebäuden des Ortes Quittelsdorf und gehört heute zum Geschäftsbereich Eingleiderungs- und Behindertenhilfe der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein.
Das Anna-Luisen-Stift Bad Blankenburg entstand 1901 unter dem Protektorat der Fürstin Anna-Luise zu Schwarzburg-Rudolstadt, zum Zwecke der Versorgung siecher, verkrüppelter und bildungsunfähiger Personen unter 16 Jahren. Durch mehrere Erweiterungsbauten auf dem ursprünglichen Gelände sowie zeitgemäße Konzepte entwickelte sich das Heim ab den 70er Jahren zu einer modernen Einrichtung der Behindertenhilfe. Nach der Wiedervereinigung entstanden neue, in das Stadtgebiet integrierte Wohn- und Förderstätten für Kinder und Erwachsene. Außer der 1991 gegründeteten Fürstin-Anna-Luisen-Schule gehören nun alle Einrichtungen zur Diakoniestiftung.
Um die Vielfalt der Angebote der Diakonie zu bündeln, bildeten die Evangelische Stiftung Christopherushof und das Michaelisstift Gefell am 01. Dezember 2001 einen Verbund. Im Jahr 2009 wurde ein Großteil der diakonischen Aufgaben in der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gGmbH zusammenführt, deren Gesellschafter die Evangelische Stiftung Christopherushof ist. Zugleich ist sie seit 2026 Gesellschafterin der Diakoniestiftung Thüringen.
Der Sitz des Vorstandes und die gemeinsame Verwaltung befinden sich in Bad Lobenstein. Der Vorstand führt die Geschäfte der Stiftung; er ist an die Beschlüsse des Stiftungsrates gebunden.
Michaelisstift Gefell
Das Michaelisstift Gefell ist eine kirchliche Stiftung mit dem ursprünglichen Sitz in Gefell bei Schleiz.
Es ist Gesellschafter der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein. Das Stift ist Träger von zwei Förderschulen, dem Johannes-Landenberger-Förderzentrum in Weimar, der Michaelisschule Bad Lobenstein sowie der Freien Montessori-Gemeinschaftsschule Bad Lobenstein und der Evangelischen Gemeinschaftsschule in Weimar.
Jährlich feiern wir mit Beschäftigten, Bewohnern, Mitarbeitenden, Freunden, Angehörigen, Geschäftspartnern und Spendern das Jahresfest des Michaelisstiftes Gefell.
Vorstand
Assistenz Vorstand
Stiftungsrat
Der Stiftungsrat besteht aus sieben bis zehn ehrenamtlich tätigen Mitgliedern, die nicht im Dienst des Michaelisstiftes Gefell stehen.
Henrich Herbst (Vorsitzender)
Superintendent i.R.
Markus Enders (Stell. Vorsitzender)
Bankfachwirt
Ralf-Peter Fuchs
Superintendent des Kirchenkreises Eisenach-Gerstungen
Rosmarie Grunert
Leiterin Ev. Krankenpflegeschule am SHK Weimar
Dr. Constance Hartung
Superintendentin des Kirchenkreises Weimar-Apolda
Ulrike Köppel
Geschäftsführerin der Weimar GmbH
Hardy Rylke
Geschäftsführender Pfarrer der Kirchgemeinde Weimar
Georg Schaudt
Rechtsanwalt
Dr. Friederike Spengler
Regionalbischöfin des Propsteisprengels Gera-Weimar
Michael Wegner
Superintendent des Kirchenkreises Rudolstadt-Saalfeld
Geschichtliches
Das Michaelisstift Gefell ist eine kirchliche Stiftung mit dem ursprünglichen Sitz in Gefell bei Schleiz.
Die Stiftung wurde 1849 von Pfarrer Georg Friedrich Christian Bauerfeind gegründet. Nach einer Scharlachepidemie hatten Bauerfeind und seine Frau drei der vier Kinder verloren. Durch das damit verbundene Leid kam er auf die Idee, fremde Kinder aufzunehmen und gründete eine „Rettungsanstalt für arme, der Erziehung bedürftige Mädchen“.
Heute unterstützt das Michaelisstift Gefell Menschen mit Behinderungen, aber auch Menschen in Notlagen durch Seelsorge, Beratung, Lebensbegleitung und Förderung. Bereits vor der Wende entstanden vielfältige Wohnstätten, Tageseinrichtungen und ambulante Dienste. Später kamen Schul- und Berufsbildungseinrichtungen, Arbeitsstätten, Dienstleistungsbetriebe und Freizeiteinrichtungen hinzu. Heute wird vielfältige psychologische, heilpädagogische und sozialpädagogische Hilfe angeboten.
Um die Vielfalt der Angebote der Diakonie zu bündeln, bildeten die Evangelische Stiftung Christopherushof und das Michaelisstift Gefell am 01. Dezember 2001 einen Verbund. Im Jahr 2009 wurde ein Großteil der diakonischen Aufgaben in der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gGmbH zusammenführt, deren Gesellschafter das Michaelisstift Gefell ist. Zugleich ist es seit 2026 Gesellschafter der Diakoniestiftung Thüringen.
Der Sitz des Vorstandes und die gemeinsame Verwaltung befinden sich in Bad Lobenstein. Der Vorstand führt die Geschäfte der Stiftung; er ist an die Beschlüsse des Stiftungsrates gebunden.
Stiftung Sophienhaus Weimar
Die Stiftung Sophienhaus Weimar ist eine kirchliche Stiftung mit Sitz in Weimar.
Sie ist Hauptgesellschafterin des Sophien- und Hufeland-Klinikums Weimar sowie Mitgesellschafterin der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein und der Marie Seebach Kulturwohnen gGmbH. Die Stiftung ist Träger einer Interdisziplinären Frühförderstelle und der Kreisstelle für Diakonie in Weimar.
Wichtiger Bestandteil der Stiftung Sophienhaus Weimar ist die Schwestern- und Bruderschaft.
Die Stiftung Sophienhaus Weimar besteht seit 150 Jahren.
Vorstand
Assistenz Vorstand
Stiftungsrat
Der Stiftungsrat besteht aus sieben bis zehn ehrenamtlich tätigen Mitgliedern, die nicht im Dienst der Stiftung Sophienhaus Weimar stehen.
Henrich Herbst (Vorsitzender)
Superintendent i.R.
Markus Enders (Stell. Vorsitzender)
Bankfachwirt
Ralf-Peter Fuchs
Superintendent des Kirchenkreises Eisenach-Gerstungen
Rosmarie Grunert
Leiterin Ev. Krankenpflegeschule am SHK Weimar
Dr. Constance Hartung
Superintendentin des Kirchenkreises Weimar-Apolda
Ulrike Köppel
Geschäftsführerin der Weimar GmbH
Hardy Rylke
Geschäftsführender Pfarrer der Kirchgemeinde Weimar
Georg Schaudt
Rechtsanwalt
Dr. Friederike Spengler
Regionalbischöfin des Propsteisprengels Gera-Weimar
Michael Wegner
Superintendent des Kirchenkreises Rudolstadt-Saalfeld
Geschichtliches
Das Sophienhaus ist eine kirchliche Stiftung und hat seinen Ursprung in der Initiative der Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach, Prinzessin der Niederlande, die aus sozialer Verantwortung heraus 1875 das Werk mit den Schwerpunkten Gemeinde- und Krankenpflege, Sozialfürsorge und Ausbildung junger Frauen begründete.
In einigen Bereichen wurde damit Neuland betreten und so wirkten Gedanken und Ideen der Großherzogin weit über das kleine Fürstentum in Thüringen hinaus: der Gedanke, dass Pflege und Sozialfürsorge zusammen gehören und dass fundierte Bildung und Ausbildung auch und gerade für Frauen zentrale Bedeutung für das Leben haben.
Dinge, die uns heute selbstverständlich scheinen, wurden durch die mutigen Visionen und die entschiedene Tatkraft der Großherzogin Sophie auf den Weg gebracht.
Der diakonische Auftrag des Sophienhauses gründet sich in der biblischen Botschaft von der Liebe Gottes zu allen Menschen, wie sie durch Jesus Christus verkündet und gelebt wurde.
Die soziale, medizinische, therapeutische, pädagogische und seelsorgerliche Arbeit des Sophienhauses geschieht sowohl direkt in eigenen Arbeitsfeldern, seit einigen Jahren hauptsächlich aber auch durch Tochtergesellschaften und umfasst drei Bereiche:
- Pflege und medizinische Versorgung: Krankenhaus, Sozialstationen, Seniorenheime, Ambulante Angebote
- Kinder-, Jugend- und Sozialarbeit: Sozialpädagogische Familienhilfe, Soziale Projekte, Kreisdiakoniestelle, Kindertagesstätten
- Bildung und Förderung: Pflegeschule, Therapeutische Praxen, Förderschule für behinderte Menschen
Im Jahr 2009 wurde ein Großteil der diakonischen Aufgaben in der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gGmbHzusammenführt, deren Gesellschafter die Stiftung Sophienhaus Weimar ist. Zugleich ist sie seit 2026 Gesellschafterin der Diakoniestiftung Thüringen.
Der Sitz des Vorstandes und die gemeinsame Verwaltung befinden sich in Weimar. Der Vorstand führt die Geschäfte der Stiftung; er ist an die Beschlüsse des Stiftungsrates gebunden.
Ev.-Luth. Diakonissenhaus-Stiftung Eisenach
Die Ev.-Luth. Diakonissenhaus-Stiftung Eisenach ist eine kirchliche Stiftung mit dem Sitz in Eisenach.
Sie ist Gesellschafter der Diakoniestiftung Thüringen.
Jährlich feiern wir mit Beschäftigten, Bewohnern, Mitarbeitenden, Freunden, Angehörigen, Geschäftspartnern und Spendern das Stiftungs–Jahresfest.
Vorstand
Assistenz des Vorstands
Verwaltungsrat
Der Verwaltungsrat besteht aus:
| Anrede | Name | Vorname | Rolle im Gremium |
| Herr Sup. | Fuchs | Ralf-Peter | Kreissynode Eisenach-Gerstungen |
| Herr | Herbst | Henrich | zugewähltes Mitglied |
| Herr | Hertzsch | Eberhardt | zugewähltes Mitglied |
| Frau | Huppert | Katrin | zugewähltes Mitglied |
| Herr | Klein | Christian | zugewähltes Mitglied |
| Frau Sr. | Müller | Ute | Vertretung des Gemeinschaftsrates |
| Herr | Pöhlmann | Armin | zugewähltes Mitglied |
| Herr | Roth | Hanno | Verteter Brüder- und Schwesternschaft (Ältester) |
| Herr Regionalbischof | Schüfer | Tobias | Vertreter Landeskirchenrat |
| Frau Dr. | von Witten | Martina | Vertreter Diakonisches Werk EKM |
Geschichtliches
Durch die Initiative von Anna von Eichel entstand 1872 die Diakonissenhaus-Stiftung in Eisenach. Sie gründete zunächst eine Gemeindeschwesternstation mit einer Kinderstation. 1891 fand die Gründung eines eigenständigen „Ev.-Luth. Diakonissenmutterhauses für Thüringen“ statt.
Einer der wesentlichen Stiftungszwecke der Diakonissenhaus-Stiftung ist die Förderung diakonischer Gemeinschaften. Zu unserem Mutterhaus gehören zwei Gemeinschaften mit insgesamt rund 300 Mitgliedern: die Diakonische Gemeinschaft der Diakonissenhaus-Stiftung und die Brüder- und Schwesternschaft Johannes Falk Eisenach.
Unsere Diakonische Gemeinschaft ist die Fortführung der seit 1891 bestehenden Diakonissenschwesternschaft. Sie wirkt zusammen mit der Brüder- und Schwesternschaft Johannes Falk Eisenach unter dem Dach des Mutterhauses. Wir Schwestern und Brüder verstehen uns als christliche Glaubens- und Dienstgemeinschaft, deren Lebensform von der Kaiserswerther Mutterhausdiakonie geprägt ist.
Die Ev.-Luth. Diakonissenhaus-Stiftung Eisenach ist außerdem seit 2026 Gesellschafterin der Diakoniestiftung Thüringen.