Am 9. Mai feierten zahlreiche Gäste das 154. Stiftungs-Jahresfest im Garten des Mutterhauses in Eisenach – mit Musik, Tanz, Ehrungen und einem bunten Programm für Jung und Alt. Ein Fest, das zeigt, wofür Diakonie steht.
Zahlreiche Gäste feierten am Samstag gemeinsam mit der Ev.-Luth. Diakonissenhaus-Stiftung Eisenach und der Diakoniestiftung Thüringen am 9. Mai 2026 das 154. Stiftungs-Jahresfest. Der Garten des Mutterhauses am Eisenacher Karlsplatz wurde dabei zu einem lebendigen Ort der Begegnung für Jung und Alt.
Eröffnet wurde der Nachmittag mit einer Andacht unter freiem Himmel. Im Mittelpunkt stand die diesjährige Jahreslosung „Siehe, ich mache alles neu“, die dem Fest einen besonderen Rahmen gab und für Aufbruch, Hoffnung und Zuversicht stand.
Ein besonders bewegender Moment war die Ehrung langjähriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die seit bis zu 40 Jahren Teil der Dienstgemeinschaft sind. Ihr Engagement und ihre Treue wurden mit großem Dank gewürdigt.
Im Anschluss erwartete die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm mit Musik, Tanz und zahlreichen Mitmachangeboten. Für Begeisterung sorgten unter anderem der Fanfarenzug der Wartburgstadt Eisenach e.V., ein Gaukler, Kinderattraktionen sowie Markt- und Infostände. Auch der Bücher- und Flohmarkt lud zum Stöbern ein. Kulinarisch war für jeden Geschmack etwas dabei – vom Grillstand über Kuchen und Waffeln bis hin zu Eis. Bei sommerlichem Wetter blieb zudem viel Raum für persönliche Gespräche und gemeinsames Verweilen im Garten des Mutterhauses.
Die Wurzeln der Ev.-Luth. Diakonissenhaus-Stiftung Eisenach reichen bis ins Jahr 1872 zurück. Gegründet wurde sie von Anna von Eichel mit dem Ziel, kranken und hilfsbedürftigen Menschen beizustehen. 1891 entstand das Mutterhaus in Eisenach, von dem aus Diakonissen ausgebildet und in soziale Einrichtungen entsandt wurden. Heute führt die Stiftung diese Tradition als Teil der Diakoniestiftung Thüringen fort. Mit rund 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begleitet sie Menschen in ganz Thüringen – darunter Kinder, Familien, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderungen oder in schwierigen Lebenssituationen.
„Es ist schön zu erleben, wie viele Menschen an diesem Tag zusammenkommen und Gemeinschaft erleben. Unser Jahresfest verbindet Tradition mit unserem heutigen Auftrag: für Menschen da zu sein – offen, nahbar und mitten in der Gesellschaft“, sagte Schwester Annegret Bachmann, Oberin des Mutterhauses und Vorstand der Diakonissenhaus-Stiftung Eisenach.
Das 154. Stiftungs-Jahresfest machte eindrucksvoll sichtbar, wofür diakonische Arbeit steht: Offenheit, Haltung und das Miteinander mit den Menschen in Thüringen. Die Stiftung dankt allen Gästen sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die dieses Fest möglich gemacht haben.



















