Mit einem Festgottesdienst, Markt der Möglichkeiten, Musik und Tanz sowie zwei großen Gemeinschaftsprojekten wurde am 4. Oktober der Tag der Diakonie in Bad Blankenburg gefeiert. Diakonie und Kirche im Kirchenkreis Rudolstadt-Saalfeld haben zusammen mit Vereinen und Initiativen gezeigt, wie sie das soziale und gesellschaftliche Leben in der Stadt und der gesamten Region bereichern.
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Bei strahlendem Sonnenschein wurde der Bad Blankenburger Marktplatz zum Tag der Diakonie am 4. Oktober zu einem Treffpunkt für Menschen jeden Alters. Dieser Diakonie-Sonntag im Kirchenkreis Rudolstadt-Saalfeld machte deutlich, wie vielfältig das Angebot von Kirche und Diakonie, zahlreicher Vereine und Initiativen für die Menschen ist. Sie bereichern das soziale und gesellschaftliche Leben in der Stadt und der gesamten Region, begleiten Menschen von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter – professionell, zuverlässig und auf Wunsch auch seelsorglich.
Dies wurde auch im festlichen Gottesdienst mit Bad Blankenburgs Pfarrer Manuel Kaiser und Pfarrer Julius Sperling (Pastoraler Dienst der Diakoniestiftung Thüringen) spürbar, sichtbar und hörbar. In seiner Predigt widmete sich Pfarrer Sperling der Bedeutung der sieben Werke der Barmherzigkeit für unser persönliches und gesellschaftliches Miteinander heute.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Chor der Fürstin-Anna-Luisen-Schule und mit Beiträgen des Integrativen Kindergartens Am Eichwald in diakonischer Trägerschaft sowie dem Kindergarten der Arbeiterwohlfahrt (AWO).
Auf dem anschließenden „Markt der Möglichkeiten“ präsentierten die Kirchgemeinde Bad Blankenburg, der Kirchenkreis Rudolstadt-Saalfeld, die Johanniter, der Diakonieverein Rudolstadt mit dem Diakonischen Altenhilfezentrum und die Diakoniestiftung Thüringen ihre Angebote. Auch der Integrative Kindergarten Am Eichwald, Demokratieprojekte, die Schulsozialarbeit, der ambulante Hospizdienst der Diakoniestiftung und das Agathe-Projekt gegen Einsamkeit im Alter der AWO stellten sich vor. Der Kurstadt-Verein, das Allianz-Haus, die Jugendfeuerwehr und viele weitere Einrichtungen und Vereine waren vertreten.
Für Unterhaltung sorgte ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Beiträgen der Kindergärten, Tanzgruppen des Bad Blankenburger Carnevals Clubs und der Trommelgruppe „Kongas“ der Werkstätten Christopherushof in Saalfeld. Durch den Nachmittag führte Moderatorin Sibylle Janca.
Zwei Mitmachangebote sorgten für großes Interesse. Viele Hände schufen dort gemeinsam Erinnerungen an einen gelungenen Tag der Diakonie 2026 in Bad Blankenburg: In zwei Holzbänke, die künftig vor der Bad Blankenburger Kirche stehen werden, wurde die Jahreslosung 2026: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu“ geschnitzt. Die Besucher konnten selbst Buchstaben mit dem Hobel gestalten.
Am Stand des Diakonie-Kindergartens Am Eichwald wurden Pflastersteine kreativ gestaltet, die zu einem Mosaik zusammengefügt werden und an zentraler Stelle im Bad Blankenburger Park einen Dauerplatz auf einem Gehweg erhalten sollen.
Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittages war die Verleihung des Bürgerpreises der Stadt Bad Blankenburg durch Bürgermeister Thomas Schubert. Geehrt wurden André Petrick und Antje Petrick in der Kategorie Wirtschaft, Soziales und Umwelt, der Bad Blankenburger Hallensprecher Henry Conradi in der Kategorie Sport, Sibylle Janca als Vertreterin des Kurstadtvereins und die frühere Lavendelkönigin Taria Prochazka.
Unser herzlicher Dank gilt allen Veranstaltern, Organisatoren, Mitwirkenden und Ehrenamtlichen. Sie haben gemeinsam einen Tag gestaltet, der gezeigt hat, wie vielfältig und inspirierend das Engagement für Menschen in Bad Blankenburg.

