Lange Tische auf dem Eisenacher Markt, kostenlose Suppe für alle: Am 13. August fand die Elisabeth-Tafel nach sechs Jahren Pause wieder statt – getragen von zahlreichen Ehrenamtlichen aus Eisenach und Umgebung.
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Am 13. August standen auf dem Eisenacher Markt die langen Tische der Elisabeth-Tafel. Sechs Jahre hatte die Aktion pausiert – jetzt stand sie wieder da, bei Sonnenschein und mit Gästen, die zum Teil weit gereist waren.
Die Idee dahinter ist seit 2007 dieselbe: mitten in der Stadt lange Tische aufbauen, Suppe, Brot und Getränke kostenlos ausgeben und jeden einladen, der vorbeikommt – unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Konfession. Namensgeberin ist Elisabeth von Thüringen.
Zurückgeholt haben die Tradition vier Menschen auf dem Weg zu einer Veranstaltung: Katharina Eckhardt und Ronny Schwarz von der Caritas, Maike Röder von unserer Kirchenkreissozialarbeit Eisenach-Gerstungen und Heike Apel-Spengler von unserer Freiwilligenagentur Eisenach. Aus dem Gespräch wurde ein Organisationsteam, dazu kamen Unterstützer wie der Lions Club und die Bäckerei Liebetrau.
Getragen hat den Tag aber niemand allein. Zahlreiche Ehrenamtliche schöpften Gemüsesuppe aus, die unsere Großküche gekocht hatte, verteilten Brot und Getränke und holten Menschen an die Tische. Der Eisenacher Posaunenchor spielte dazu. Unterstützt wurde die Elisabeth-Tafel von unserer Freiwilligenagentur Eisenach, die unter anderem die Ehrenamtlichen koordinierte.
Unsere Freiwilligenagentur wird von der Thüringer Ehrenamtsstiftung unterstützt.
Die Elisabeth-Tafel lädt jeden ein, ohne zu fragen, wer da kommt. Wer sich setzt, gehört dazu – für die Dauer einer Suppe und oft darüber hinaus.