Mehr als ein Versprechen: Unser Weg zu mehr Nachhaltigkeit

Vorstandsmitglied Tobias Reinhardt und unsere Referentin Nachhaltigkeitsmanagement übernehmen NAT-Urkunde von Grit Booth

Wir sind dabei: Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen

Seit März 2025 sind wir Teil des Nachhaltigkeitsabkommens Thüringen (NAT)! Für uns als Diako Thüringen ist klar: Nachhaltigkeit muss mehr sein als ein Schlagwort. Wir wollen aktiv Verantwortung übernehmen – für die Menschen, die Region und die Umwelt.

Am 27. Mai 2025 war es dann offiziell: Grit Booth, die Leiterin des NAThüringen, hat uns die Urkunde überreicht. Stellvertretend haben unser Vorstandsmitglied Tobias Reinhardt und unsere Referentin für Nachhaltigkeitsmanagement die Auszeichnung entgegengenommen.

Mit inzwischen rund 740 Unternehmen bildet das NAT ein starkes Netzwerk. Wir freuen uns auf den Austausch mit anderen engagierten Akteurinnen und Akteuren und setzen auf gemeinsame Impulse für eine nachhaltige Entwicklung im Freistaat.

Nachhaltigkeit bedeutet für uns: Verantwortung übernehmen, heute und in Zukunft. Für die Menschen, die bei uns arbeiten. Für die Menschen, die wir begleiten. Und für die Region, in der wir zu Hause sind.

Vorstandsmitglied Tobias Reinhardt und unsere Referentin Nachhaltigkeitsmanagement übernehmen NAT-Urkunde von Grit Booth, Quelle NAThüringen
Bildnachweis: NAThüringen
Urkunde der NAThüringen, Quelle: NAThüringen
Bildnachweis: NAThüringen

 

 

 

 

 

 

 

Montessori-Schüler pflegen Kirchenwald in Bad Lobenstein:  Link zum MDR-Beitrag Glaubwürdig vom 27.6.2026

Wald ist viel mehr als Pilze suchen, Stöckchen sammeln oder Tiere beobachten. Das wissen die Schüler der Freien Montessori Gemeinschaftsschule Bad Lobenstein sehr genau. Denn in einem Naturprojekt haben sie sich mehrere Wochen intensiv damit beschäftigt. Zum Abschluss sollte es eine Pflanzaktion geben. Pädagogin Peggy Volk hat sich dafür an Förster Wolfgang Ladwig gewendet. Er hat vorgeschlagen, Nägel mit Köpfen zu machen, das Vorhaben auszuweiten und der Schule ein Waldstück zur eigenen Bewirtschaftung zu übertragen, seitdem pflegen die Montessori-Schüler ein Stück Wald der Evangelischen Landeskirche in Bad Lobenstein.
Das 2023 aufgrund von Borkenkäferbefall gerodete Stück Land bot sich zur Bewirtschaftung durch die Schule an. „Die Kirche hat unserer Idee nicht nur freudig zugestimmt, sondern unterstützt uns auch finanziell“, sagt Wolfgang Ladwig. Die 0,7 Hektar große Fläche wurde beräumt, umzäunt und am Eingang ein kleiner Platz begradigt.

Vorgesehen ist es, einen Mischwald anzulegen. Weil es sich um ein Grundstück der Kirche dreht, wurden die Baumarten in Form eines Kreuzes angelegt. In der Mitte des Waldes entsteht eine Versammlungsfläche, die dann von dem Kreuz aus Bäumen umgeben wird. Die Eckpunkte bilden Roteichen. In einigen Jahren soll von oben das symbolische Kreuz deutlich sichtbar sein.

Etwa 200 junge Bäume wurden gepflanzt. Außerdem wurde entlang des Zaunes im oberen Bereich des Grundstücks eine Baumartenallee mit 30 Sorten angelegt. Dort will das Forstamt schauen, welche Pflanzen dort am besten gedeihen. Die Pflege des Waldstücks übernehmen die Schüler künftig selbstständig: Sie werden regelmäßig vor Ort sein, das Wachstum begleiten, Bäume stecken, auspflanzen, Nistkästen bauen und die Beschilderung des Waldwegs gestalten.

Da der Waldweg zwischen Bad Lobenstein und Helmsgrün von Spaziergängern gern genutzt wird, entsteht auf einem geschützten Abschnitt auch ein Rastplatz mit Sitzgelegenheiten – von dem nicht nur die Schüler, sondern auch Wanderer profitieren sollen.  Alle Spaziergänger und Neugierigen sind herzlich eingeladen, den Wald zu erkunden, zu rasten und zu beten.