Landessieger! Diakoniestiftung setzt Maßstäbe in der betrieblichen Eingliederung für Menschen mit Behinderung

Preisverleihung: Vier Damen stehen in einer Reihe

Mit großer Freude haben wir die Siegerurkunde des Thüringer Landespreises 2025 für außergewöhnliches Engagement und individuelle Lösungen für Arbeitsfähigkeit und berufliche Teilhabe von Menschen mit besonderen Herausforderungen entgegengenommen. 

Die Diakoniestiftung Thüringen ist mit dem 1. Platz des Thüringer Landespreises 2025 für vorbildliches Engagement für Menschen mit Behinderungen sowie für die Einführung eines herausragenden Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) ausgezeichnet worden.
Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung nahmen Geschäftsführerin Elke Slowik, die Vertrauensperson der Mitarbeitenden mit Schwerbehinderung, Heike Oschmann, sowie Yvonne Hochhaus als BEM-Beauftragte und Gesundheitsmanagerin für die Diakoniestiftung entgegen.

Überreicht wurde der Preis durch Katharina Schenk, Thüringens Ministerin für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie, im Thüringer Ministerium in Erfurt.
In den Redebeiträgen zur Preisverleihung wurde deutlich: Gutes Betriebliches Eingliederungsmanagement ist mehr als die Erfüllung einer gesetzlichen Vorgabe.
Es geht um den einzelnen Menschen, seine individuelle Situation und die Frage, wie Arbeitsfähigkeit und berufliche Teilhabe auch unter veränderten Bedingungen erhalten werden können.

Wie relevant dieses Thema ist, zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes:
Ende 2025 lebten in Deutschland gut 7,8 Millionen Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung. Gut 91 Prozent der schweren Behinderungen wurden durch eine Krankheit verursacht. Lediglich drei Prozent waren angeboren oder traten im ersten Lebensjahr auf. Erkrankungen oder Unfälle können das Leben und die Arbeitsfähigkeit eines Menschen verändern. Gleichzeitig können Menschen im Laufe ihres Lebens mit unterschiedlichen Belastungen konfrontiert sein – etwa mit der Pflege eines Angehörigen, einem persönlichen Verlust, Einsamkeit, Sorgen oder anderen gesundheitlichen und persönlichen Krisen. Viele Probleme, die Menschen belasten, sind von außen häufig nicht sichtbar.

Gutes Betrieblichen Eingliederungsmanagement beginnt deshalb beim Zuhören, mit Vertrauen, Respekt und der gemeinsamen Suche nach tragfähigen Lösungen. Eine zentrale Botschaft der Preisverleihung lautete: „Was geht dennoch – und was können wir gemeinsam dafür tun?“
Bei der Würdigung der Diakoniestiftung Thüringen wurden die Angebote rund um Gesundheit und Prävention, Aktionstage und Vorträge hervorgehoben.
„Betrieblichen Eingliederungsmanagement bedeutet für mich, den Menschen hinter der Arbeitsunfähigkeit zu sehen. Es geht darum zuzuhören, gemeinsam herauszufinden, was dieser Mensch gerade braucht, und Möglichkeiten zu finden, damit Arbeit langfristig wieder gut gelingen kann“, sagt Yvonne Hochhaus, Gesundheitsmanagerin der Diakoniestiftung Thüringen.
Der Landespreis macht damit sichtbar, was eine inklusive und gesundheitsfördernde Arbeitswelt auszeichnet: Menschen in schwierigen Situationen nicht allein zu lassen, sondern gemeinsam Möglichkeiten und neue Wege zu entwickeln.

Kontakt: Yvonne Hochhaus, Gesundheitsmanagerin/Personalmanagement,
Telefon: 0174 7435501, Mail:

Bild: v.l.:  Yvonne Hochhaus, Gesundheitsmanagerin Diakoniestiftung Thüringen, Heike Oschmann, Schwerbehindertenvertretung West, Elke Slowik, Geschäftsführerin der Diakoniestiftung Thüringen, Katharina Schenk, Thüringens Ministerin für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie.